Dienstag, 28. April 2015

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Montag, 6. April 2015

Burgaltendorf







  • Burgruine Burg Altendorf


    Die Anlage aus dem 12. Jahrhundert besteht aus einer Vorburg und einer Hauptburg mit dem besterhaltenen Wohnturm in Nordrhein-Westfalen sowie gut erhaltenen Ringmauern.




  • Dörflicher Charakter


    Burgaltendorf liegt oberhalb der Ruhr in einem ausgedehnten Grüngürtel.




  • Burgaltendorf feiert


    Das Burgfest im Juni und das Ritterfest im September rund um das Wahrzeichen des Stadtteils sind die Höhepunkte im Burgaltendorfer Veranstaltungskalender




  • Katholische Kirche Herz Jesu


    1902 erbautes Gotteshaus in neu-romanischem Stil.











Burgaltendorf


Dörfliches Leben im Südosten der Stadt




Dass die Gemeinde Altendorf-Ruhr erst 1970 als 48. Stadtteil Burgaltendorf nach Essen eingemeindet wurde, dürfte der Grund dafür sein, dass hier das dörfliche Leben, wo jeder jeden kennt, noch besonders ausgeprägt ist. Und wer neu ist, gehört schnell dazu. Ob im Ober- oder im Unterdorf, alle Burgaltendorfer wissen das viele Grün im und um den Stadtteil und die Nähe zur Ruhr sehr zu schätzen. Aber auch die schnelle Erreichbarkeit der Nachbarstädte und der Essener Innenstadt.
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Fischlaken







  • Hespertalbahn


    Die historische Normalspurbahn mit Dampflokbetrieb ist ein lebendiges Denkmal der Industriegeschichte.




  • Zeche Pörtingsiepen


    Das Gelände der Zeche Pörtingsiepen ist heute komplett begrünt und Teil eines Rundwanderweges.




  • Wanderwege


    Fischlaken ist ein Stadtteil mit vielen Wanderwegen, die sowohl durch Waldflächen, als auch am Baldeneysee entlang führen.




  • Baldeneysee


    Großes Freizeitvergnügen für Fußgänger, Fahrradfahrer und Inlineskater bietet die 14,7 Kilometer lange Strecke um den See.











Urlaubsflair in Fischlaken




Die Südkurve des Baldeneysees gepaart mit dem Grün des Bergischen: Seine Freizeit kann man im Stadtteil Fischlaken genießen. Bei einem kühlen Bier oder frischgebackenem Kuchen in den See-Cafés wie das "Haus Scheppen" oder das "Haus am See", bei einer Fahrt mit der von Kupferdreh kommenden Hespertalbahn oder bei einer Wandertour durch Essens Süden kann man wunderbar entspannen. Manchmal scheinen andere Süd-Stadtteile das idyllische Fischlaken mit seinen tollen Ausblick-Orten ein wenig zu verdecken: Dabei genießt, wer an der Werdener Seepromenade entlang spaziert, oftmals die Vorzüge des Stadtteilnachbarn. Den Fischlakern macht das aber nichts aus – sie lieben ihr "Dorf".
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Frintrop







  • Frintroper Straße


    Die Hauptstraße des Stadtteils mit dem Frintroper Wasserturm, der eigentlich in Bedingrade steht.




  • Frintroper Zentrum "FriZ"


    Zentrum für Kinder und Jugendliche der Jugendhilfe Essen gGmbH.




  • Läppkes Mühlenbach


    Beispiel einer ökologischen Gewässerentwicklung im Bereich der Emscher.




  • Gleispark Frintrop


    Der Gleispark Frintrop auf Dellwiger Gebiet ist ein Landschaftspark auf dem ehemaligen Güterbahnhof in Essen-Frintrop. Als Teil des Emscher Landschaftsparks ist er eine Station in der Route der Industriekultur.











Frintrop


Tief im Westen




Frintrop, "Das sympatische Dorf in der Stadt" wie es die Frintroper Werbegemeinschaft bezeichnet, ist Essens westlichster Stadtteil an der Grenze zu Oberhausen und Mülheim an der Ruhr. Knapp 8.500 Einwohner zählt der Stadtteil, die sich in Ober- und Unterfrintroper teilen.
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Heidhausen







  • Wohnen in Heidhausen


    Wohnen in Heidhausen ist Wohnen im Grünen und deshalb sehr begehrt.




  • Essens Höhepunkt


    An der Preutenborbeckstraße in Heidhausen befindet sich der höchste Punkt Essens.




  • Gesundheitsstandort


    In der abgeschiedenen Höhenlage Heidhausens sind einige Fachkliniken angesiedelt.











Essen Heidhausen


Essens Höhepunkt




Wer in Essen hoch hinaus will, muss nach Heidhausen fahren. In der Preutenborbeckstraße markiert eine Hinweistafel die mit 202,54 Metern über dem Meeresspiegel höchste Erhebung in Essen. Von hier oben schaut man weitestgehend ins Grüne, wovon es in Heidhausen auch reichlich gibt. Rund 75% der Fläche des Stadtteils sind Grünflächen, Waldungen oder landwirtschaftlich genutzt. Das prägt den Stadtteil nach wie vor, wenngleich aktuelle Neubauprojekte das Verhältnis leicht verändern werden.

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Interviews


Foto: Heike Volmer

O-Töne aus Heidhausen


Anwohnerinnen und Anwohner über ihren Stadtteil






Kultur und Freizeit


Foto: Golfplatz Essen-Heidhausen

Was ist los in Heidhausen?


Golfen mit Weitblick und Wandern zum Gipfel






 

Katernberg







  • Katernberger Markt


    Auf dem zentral gelegenen Platz findet dienstags und freitags von 8 bis 13 Uhr der Wochenmarkt statt.




  • Ehemaliger Bergbaustadtteil


    Denkmalgeschützte Zechensiedlungen zeugen von Katernbergs Vergangenheit als Bergbaustadtteil.




  • Phänomania Erfahrungsfeld


    Das Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne nach Hugo Kükelhaus ist eine erlebnispädagogische Dauerausstellung zum selber Ausprobieren und Erfahren.




  • Triple Z


    Für fast 100 Unternehmen mit 600 Beschäftigten ist das Essener Gründungs- und Unternehmenszentrum der branchenübergreifende Standort.











Katernberg


"Ne, wat is dat schön!"




hört man häufig Besucher wie Bewohner des Stadtteils Katernberg im Norden von Essen feststellen. Und das trifft nicht nur für den Bereich Zollverein zu, wie im Interview mit Andreas Veres, Neubürger in Katernberg, zu lesen ist.
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Kray und Leithe




Kurzporträt Kray und Leithe


Foto: blaues Industiekunstwerk auf markantem Verkehrsknotenpunkt in Kray










Stadtteil mit ländlicher Idylle


FOTO: altes Rathaus

"Das Wahrzeichen in Kray ist unser schönes Rathaus"



FOTO: grüne Wiese im Volkspark



"Der Volksgarten ist Naherholung pur."








Das Rathaus als Wahrzeichen




1907 errichtete Kray als eine der reichsten Gemeinden Preußens ein repräsentatives Rathaus. Auch heute gilt für viele das Rathaus noch als das Wahrzeichen für die Stadtteile Kray und Leithe. 1985 wurde es aufgrund seiner architektonischen Qualität unter Denkmalschutz gestellt. Auch Cuma Cinar meint: "Sehr schön gelegen, ein sehr schönes altes Denkmal."

Zum Interview mit Cuma Cinar




"Landluft schnuppern" im Industriegebiet




Vor der Industrialisierung bestanden Kray und Leithe aus einer Bauerschaft mit insgesamt 18 Höfen. Heute sind noch ein paar der alten Bauernhöfe erhalten und geben Kray und Leithe, neben den Industriedenkmälern, auch eine ländliche Atmosphäre. Elisabeth Förster lebt in der Wohnanlage "Isinger Feld" und genießt vor allem die vielen Grünflächen, die sie direkt vor ihrer Tür findet. Sie empfiehlt, man "sollte über die Felder hinter der Siedlung gehen und sich die sehr alten und schönen Bauernhöfe, Köllmannshof und Schäpershof, ansehen. Hier kann man noch echte Landluft "schnuppern".

Zum Interview mit Elisabeth Förster




Große Parkanlagen




Zur Erholung und Freizeitbeschäftigung locken in Kray und Leithe zwei große öffentliche Parkanlagen. Einerseits hat der Krayer Volksgarten mit Teichen, Spielplatz, Minigolfanlage und einem Skaterpark für jedes Alter etwas zu bieten. Andererseits verfügt der Landschaftspark Mechtenberg, der über die Stadtgrenze nach Bochum und Gelsenkirchen führt, über große Wiesen, viele Obstbäume und schöne Fahrradwege. "Das ist Naherholung pur" freut sich auch Rosemarie Kuhs.

Zum Interview mit Rosemarie Kuhs




Ausgehen in Kray und Leithe




Auch für die Abendstunden haben Kray und Leithe ein lohnendes Angebot. Ob gemütliche Kneipe, Biergarten oder verschiedene Aktivitäten der angesiedelten Vereine. Für interessierte Anwohner ist es nicht schwer, das für sich passende Programm zu finden. Besonders gefallen Bernhard Pütter die Karnevalsaktivitäten der zwei ansässigen Karnevalsgesellschaften, "die schon seit über 100 Jahren in Kray ihr Wesen und Unwesen treiben und einige Highlights zu bieten haben."

Zum Interview mit Bernhard Pütter




Steele




Kurzporträt Steele


Foto: Verkehrsplatz Essen-Steele










Ruhrufer in Steele


Foto: Ruhrufer bei Steele

"Mein persönlicher Lieblingsort ist das Ruhrufer. Dort kann man wunderbar entspannen"



Steeler Fußgängerzone


Kaiser-Otto-Platz



In der Steeler Fußgängerzone gibt es ein variables Angebot für alle Geschmäcker








Optimale Verkehrsanbindung




Der Steeler Bahnhof gilt mit dem angrenzendem Verkehrplatz als ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt der Stadt Essen. Eine Brücke bietet direkte Anbindung von der Fußgängerzone zu den 2010 sanierten Gleisen, von denen aus das ganze Ruhrgebiet erreichbar ist. Auch im Stadtteil selbst ist "alles fußläufig zu erreichen" sagt Markus Meyer. So könnte man komplett auf ein Auto verzichten.

Zum Interview mit Markus Meyer




Wunderschönes Ruhrufer




Der Stadtteil Steele liegt direkt an der Ruhr und lädt mit seiner Uferpromenade und den Ruhrwiesen zu Spaziergängen und Picknicks ein. Auch Rad- und Wanderwege führen direkt an der Ruhr entlang. Der Weg ist geteilt, so kommen sich Fußgänger und Radfahrer nicht in die Quere. Es sei schade, das viele "Nicht-Essener" nicht wissen, wie grün es in unserer Stadt sei, meint Sacha Kirstein. Für ihn ist es an der Ruhr "Erholung pur".

Zum Interview mit Sacha Kirstein




Attraktiver Veranstaltungskalender




Steele bietet mit seiner eigenen Fußgängerzone und den drei großen Plätzen Kaiser-Otto-Platz, Dreiringplatz und Grendplatz, genügend Raum für ausgedehnte Einkaufsbummel und größere Veranstaltungen. Zu den vier verkaufsoffenen Sonntagen im Jahr finden die vier großen Steeler Events statt. Dazu gehören die Gourmetmeile mit der CV Oldtimer Classic, die Marktschreiergilde, der historische Handwerker- und der Steeler Weihnachtsmarkt. So ist in Steele zu jeder Jahreszeit was los, freut sich Klaus Henscheid.

Zum Interview mit Klaus Henscheid




"Alte" Ecken trotz Sanierung




Steele wurde in den 70ger Jahren von einer Sanierungs- und Modernisierungswelle überrollt. Der Plan, mehr Wohnraum zu schaffen und die Verkehrsanbindungen zu optimieren, hatte zur Folge, dass der Großteil des historischen Stadtkerns abgerissen wurde. Trotz dieser weitreichenden Maßnahmen behielt Steele wenige Straßen und Gebäude, in denen das "Alte" noch erhalten geblieben ist. Beispielsweise die "Alten Zeilen" im Steeler Ortskern. Conny Lange beschreibt sie als Gässchen mit "italienischem Flair im letzten Stück vom alten Steele".

Zum Interview mit Conny Lange und Ralf Ismael




Kultur in Steele




Auch hinsichtlich des kulturellen Angebots braucht Steele sich nicht zu verstecken. Mit dem Kulturzentrum Grend, dem darin angesiedelten Theater Freudenhaus und dem Atelierhaus "Alte Schule" kommen Freunde von Kunst und Kultur voll auf ihre Kosten. Auch hat sich in Steele ein Initiativkreis gegründet, der sich für den Erhalt des historischen Steele stark macht und sich dafür einsetzt Kulturgüter in Steele zu erhalten und neue zu schaffen.

Zum Interview mit Rita und Dieter Kunst




Rellinghausen




Kurzporträt Rellinghausen


Foto: Blücherturm in Essen-Rellinghausen

















Das Alte begeistert neu




Rellinghausen hat sich seinen dörflichen Charakter bewahrt und lädt zu langen Spaziergängen im Schellenberger Wald ein. Die vielen denkmalgeschützten Gebäude zeugen von der langen Geschichte des Ortes. Horst Weichert, ehemaliger Bergmann, schätzt die alten Denkmäler und das dörfliche Flair sehr.

Zum Interview mit Horst Weichert




Vom Bergbau keine Spuren




Auch in Rellinghausen befanden sich einige Zechen, die bis in die siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts Steinkohle förderten. Dem Bau einer dritten Großzeche im Jahre 1906 wäre beinahe der Schellenberger Wald zum Opfer gefallen, durch Verlagerung von Zechenteilen blieb er aber erhalten und ist heute ein beliebters Naherholungsgebiet. Für Andreas Volke, der seit knapp 20 Jahren in Rellinghausen wohnt, steht dies für die hohe Wohnqualität in Rellinghausen.

Zum Interview mit Andreas Volke




Ein Ort für die Kunst




Im denkmalgeschützten Schulgebäude der Zechensiedlung Gottfried-Wilhelm-Kolonie hat sich 1977 das Kunsthaus Essen niedergelassen und bildet heute den kulturellen Mittelpunkt Rellinghausens. Das vielfältige Angebot des Kunsthauses reicht vom Jugendclub und dem Mütterzentrum bis zu den Künstler-Ateliers und Ausstellungsräumen. Uwe Schramm ist seit 2006 Geschäftsführer und erlebt täglich die außergewöhnliche Atmosphäre dieses Hauses.

Zum Interview mit Uwe Schramm




Stoppenberg





Essen-Stoppenberg


Stoppenberg, Gelsenkirchener Strasse







Kurzportrait




Wenn der Name auch auf einen Berg schließen lässt, war er im Mittelalter nur die Bezeichnung für einen über Stufen zu besteigenden Hügel, auf dem die Stiftskirche der wachsenden Bevölkerung in diesem Bereich als Gebetshaus diente. Noch heute thront die kleine romanische Kirche auf dem Hügel und dient dem Frauenorden der unbeschuhten Karmelitinnen von "Maria in der Not" als Gotteshaus.
Die Landwirtschaft verschwand ab 1847 mit dem Abteufen der ersten Zechenschächte. Der Bergbau zog immer mehr Einwohner nach Stoppenberg und prägte das gesamte Gebiet nachhaltig. Die Zeche Zollverein mit ihrem markanten Fördergerüst des Schachts XII erinnert an die langen Bergbautradition, gilt heute aber auch als eines der wichtigsten Beispiele für den vollzogenen Strukturwandel in der Region. Wo bis zur Schließung 1986 täglich bis zu 12.000 Tonnen Kohle gefördert wurden, beherbergt Zollverein heute in seiner beeindruckenden Architektur nicht nur das Ruhr Museum oder das "red dot design museum", sondern hat sich auch zu einem bedeutenden Standort der Kreativwirtschaft entwickelt.
2001 wurden Zeche und Kokerei Zollverein in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen. Nicht erst seit dem Kulturhauptstadtjahr 2010 ist Zollverein die erste Adresse für Besucherinnen und Besucher der Stadt.

Aber Stoppenberg ist nicht nur Zollverein und ist es wert, entdeckt zu werden. Neben der Stiftskirche finden sich zwei weitere sehenswerte Sakralbauten im Stadtteil: die Nikolauskirche, deren Inneres von zahlreichen Jugendstilelementen geprägt ist, und der Thomaskirche am Barbarossaplatz, auf dem mittwochs und freitags der Wochenmarkt stattfindet. Nicht weit davon entfernt das ehemalige Rathaus am Stoppenberger Platz. Bei der Erkundung des Bezirks rund um Zollverein ist die Zollverein-Touristik mit Sitz auf der Kokerei Zollverein behilflich. Rundgänge und Radtouren geben zahlreiche Beispiele für den erfolgreichen Strukturwandel. Bei Touristen beliebt sind auch die Übernachtungsangebote in ehemaligen Bergmann Häusern.

"Hallo" ist in Stoppenberg nicht nur als Gruß zu verstehen, sondern auch der Name für ein Gebiet mit weitläufigen Grün- und Waldflächen, die man in der vom Bergbau geprägten Umgebung nicht erwartet. Hier lassen sich in Sichtweite zur Zeche Zollverein ausgedehnte Spaziergänge durch die Natur machen. Am Hallo treffen sich auch Sportbegeisterte im nahegelegenen Stadion und in der großen Sporthalle, die Platz für internationale Sportveranstaltungen bietet. Natur gibt es aber auch direkt auf Zollverein zu entdecken, denn einige Flächen um Zeche und Kokerei hat sich die Natur zurückerobert. Per Fahrrad lassen sich der Stadtteil und der gesamte Bereich rund um Zollverein erfahren. Auf der ausgeschilderten "Essen erfahren - Route Nord" geht es teilweise über ehemalige Bahntrassen durch die Kulturlandschaft Zollverein.

Im "Schatten der Fördertürme" zu wohnen hat inzwischen seinen Reiz. Nicht nur die ehemaligen Bergmannshäuser sind beliebt. Eine Reihe von Neubaugebieten mit modernen Einfamilienhäusern und Wohnungen sind Zeichen des erfolgten Strukturwandels.




Sehenswürdigkeiten




  • Zeche Zollverein, Schacht XII, Gelsenkirchener Straße 181

  • Rathaus (Neorenaissance) erbaut 1876, erweitert 1894 und 1901

  • Pfarrfriedhof (1832)

  • Kapitelberg, Marienbrunnen

  • Stiftskirche (1073) Pfeilerbasilika mit quadratischem Chorhaus

  • Neu erbautes Kloster (1964), Karmel "Maria in der Not" (nur Außenbesichtigung)

  • von Geismar'sches Haus

  • Nikolauskirche (Jugendstil, 1907)

  • Schwanhildenbrunnen (1914)

  • Thomaskirche (1899), neugotisch

  • Gaststätte Hallo mit Schießstand von 1909, Jugendstilsaal

  • Stein der Republik

  • Ehrenfriedhof der Gefallenen (1923)

  • Halde, Schachtanlage, Zeche Ernestine, Meerbeckshof (1871-1963)

  • Arbeiterkolonie Zollverein (1895), Stiftsdamenwald

  • Alte Post Ernestinenstraße

  • Historischer Ratssaal mit 6 Ölgemälden der 10 Bürgermeister in Stoppenberg, der größten Landgemeinde Preußens bis 1906





Freizeit und Kultur




  • Wochenmarkt mittwochs und freitags von 8 bis 13 Uhr auf dem Barbarossaplatz

  • Bezirkssportanlage am Hallo, Hallostr. 50

  • Sporthalle Am Hallo, Ernestinenstraße 57

  • Sportplatz und Sporthalle, Gelsenkirchener Str. 89a

  • Ruhr Museum und Portal der Industriekultur, Gelsenkirchener Straße 181

  • red dot design museum, Gelsenkirchener Straße 181

  • Sanaa Gebäude der Folkwang Universität der Künste, Gelsenkirchener Straße 209

  • Revierrad-Station, Gelsenkirchener Straße 181





Krankenhäuser





Schulen




Grundschulen

  • Wilhelmschule, städt. Grundschule (Gemeinschaftsschule)
    Nikolausstr. 24

  • Nikolausschule, städt. kath. Grundschule
    Nikolausstr. 24
    Abzweig:
    Schwanhildenstr. 34

  • Tuttmannschule, städt. Grundschule (Gemeinschaftsschule) mit Schulkindergarten
    Twentmannstr. 2
    Abzweig:
    Grabenstr. 25


Weiterführende Schulen

  • Hauptschule a.d. Kapitelwiese (städt. Gemeinschaftsschule)
    Kapitelwiese 35
    Abzweig:
    Kapitelwiese 68

  • Hauptschule am Stoppenberg, Private Hauptschule (Ersatzschule); Tagesheimschule des Bistums Essen
    Im Mühlenbruch 45

  • Richard-Schirrmann-Schule, Realschule für Jungen u. Mädchen
    Gelsenkirchener Str. 138a

  • Realschule am Stoppenberg, Private Realschule (Ersatzschule) Tagesheimschule für Jungen u. Mädchen des Bistums Essen
    Im Mühlenbruch 47

  • Gymnasium am Stoppenberg Tagesheimschule des Bistums Essen/Gymnasium für Jungen u. Mädchen
    Im Mühlenbruch 49/51





ÖPNV-Anbindungen




Zentrale Haltestelle
Ernestinenstraße
Straßenbahnlinie 107 ("KulturLinie"), Buslinien 140, 160, 161, 183, NE2

Nächstgelegener Bahnhof
Essen-Zollverein Nord, erreichbar mit S2, RE3 oder
Essen-Altenessen, erreichbar mit S2, RE3




Werden




Kurzporträt Werden


Foto: Abtei Werden









Das Ruhr-Ufer und die Brehminsel


Foto: Blick von der Ruhrbrücke auf die herbstliche Brehminsel

"Wenn ich Besuch aus Bayern habe, sind alle immer begeistert vom Grün im Essener Süden. Das Ruhr-Ufer und die Brehminsel, eine Fahrradrundfahrt um den Baldeneysee sollte man sich nicht entgehen lassen."



Die Mischung macht das Leben hier interessant


Foto: Frühlings-Picknick auf der Brehminsel

"Die Studenten hier sind so ein bestimmter Menschenschlag, sehr individuell. Außerdem gibt es gut 30 Prozent ausländische Studierende, viele stammen aus Korea oder vom Balkan."



Die Fassade der Bibliothek der Folkwang-Universität


Außenfassade der neuen Bibliothek der Folkwang Universität der Künste. Foto: Elke Brochhagen

"Ich finde sie so spannend, denn sie ist von jeder Seite und zu jeder Tageszeit anders. Sie bietet einem einen ganz anderen Blick, da ist eine Tiefe im Marmor. Ich bleibe immer davor stehen."








Die Perle an der Ruhr




Werden ist ein Sonnenlichtglitzern auf der Wasseroberfläche der Ruhr – Altstadtgassen, die zum Bummeln einladen – die Mystik des nächtlich beleuchteten Folkwang-Universität-Gebäudes und so viel mehr. Einer der südlichen Stadtteile Essens, der sich an den Baldeneysee anschmiegt und mit einer kleinen, traditionsreichen Idylle glänzt.




Dieser dörfliche Charme ist etwas, worauf man stolz sein kann




Irgendwie ist Werden ein Dorf, was Neu-Werdener wie Alteingesessene wahrlich nicht als Kritik formulieren. Dieser dörfliche Charme ist etwas, worauf man stolz sein kann – wie die vielen „Siedler“ seit der Gründung des Benediktinerklosters Werden durch den heiligen Liudger seit Ende des achten Jahrhunderts bis heute zeigen.




So grün stellt sich kaum einer das Ruhrgebiet vor




"Wenn ich Besuch aus Bayern habe, sind alle immer begeistert vom Grün im Essener Süden. So stellt sich kaum einer das Ruhrgebiet vor."

Auch wen es wie den gelernten Gastronom Frank Hahn zeitweise in die Ferne zieht – er wird zurückkommen. Frank Hahn ging nach München, um sich anschließend wieder in Werden einzunisten und sich als Kneipenbetreiber neue Events einfallen zu lassen. Dazu gehören Verköstigungen mit ruhrgebietstypischer Bergmannskost oder ein Straßenfest, das dem großen Vorbild des "A40-Stilllebens" nacheiferte. Den warmen Föhnwind Münchens vermisst er zwar immer mal, doch Werden ist für ihn DIE Alternative, eben Frank Hahns Lebenslieblingsort.

Zum Interview mit Frank Hahn




Studenten gehören zum Dorfgemisch dazu




Studenten gehören übrigens zwingend zum Dorfgemisch dazu. Nette Altbau-Wohngemeinschaften füllen die Straßen rund um das historische Uni-Gebäude, aus dem bis in die Abendstunden Gesang und Klaviertöne erklingen. Folkwang-Studentin Imke Kahrmann fühlt sich hier pudelwohl. Wenn es ihr in Werden doch mal „ein wenig zu klein“ wird, bringen S-Bahn und Bus sie schnell nach Rüttenscheid oder auch nach Düsseldorf. Noch lieber schlendert Imke Kahrmann aber an der Ruhr entlang oder erlebt die Mystik der nachts erleuchteten Uni.

Zum Interview mit Imke Kahrmann




Lob für die Kinderfreundlichkeit Werdens




Bredeney




Stadtteil-Kurzportrait









Stadtteilname: Bredeney


Gehört zu Essen seit: 01.04.1915



Sehenswürdigkeiten, Sport- und Kulturstätten, Besonderheiten:


Villa Hügel ehemaliger Sitz der Familie Krupp,
Baldeneysee



Schulen:




Graf-Spee-Schule
Städt. Grundschule
(Gemeinschaftsschule)
Graf-Spee-Str. 23
45133 Essen

Meisenburgschule
Städtische Grundschule
(Gemeinschaftsschule)
Meisenburgstr. 57
45133 Essen

Gymnasium Grashofstraße
Städtisches Gymnasium für
Jungen u. Mädchen
mit Zweisprachenzug
Deutsch-Englisch oder
Latein
1 Fremdsprache:Englisch
Grashofstr. 55/57
45133 Essen

Goetheschule
Städtisches Gymnasium
für Jungen und Mädchen
1. Fremdsprache: Englisch
Ruschenstr. 1
45133 Essen




Anbindung an Unterzentrum:


Rüttenscheid



Nächstgelegener Bahnhof


Essen-Hbf



Frillendorf




Stadtteil-Kurzportrait














Stadtteilname: Frillendorf




Erstmals urkundlich erwähnt:


Urkundlich wird Frillendorf zum ersten Mal um 1220 als Vrilinctorpe -das Dorf der Freien- in den Vogteirollen des Grafen Isenberg-Altena erwähnt. Gehört zu Essen seit: 01.08.1929



Kurzprofil mit Infos zum Strukturwandel:


Früher Bauernschaft, anschließend Bergbau mit den Zechen der Gruppe Königin Elisabeth, heute
Wohngebiet und auf den Zechengeländen Gewerbegebiete.



Bevölkerungsstruktur und Wohnlagencharakterisierung:


Wohn- und Gartenstadt.



Sehenswürdigkeiten, Sport- und Kulturstätten, Besonderheiten:


Sportplatz Hubertstraße,
Bauten von Prof. Körner (Schutzengel-Kirche,
Wasserturm),
Zeche Königin Elisabeth,
Schacht Emil -jetzt Kunstausstellungen.



Schulen:




Grundschulen:


Regenbogenschule, Auf'm Böntchen 65a



Bemerkenswerte Wirtschafts-/lndustrieansiedlungen:


Verwaltung Deutsche Montan-Technologie, Hauptstelle des Grubenrettungswesens



Verkehrsanbindung:


Autobahnanschlüsse A 40 und A 52



ÖPNV-Anbindungen


Frillendorfer Platz Linien CE 46, CE 47, 166
Hubertstraße Linien 154, 155, 160, 161



Nächstgelegener Bahnhof:


Hauptbahnhof



Frohnhausen




Stadtteil-Kurzportrait













Stadtteilname: Frohnhausen




Namenserklärung:




Kommt von dem Begriff "fronen"; die Frohnhauser gehörten früher zum 3-Bauerschaftsquartier (s. auch Entwicklung Altendorf) und bis 1901 zur Gemeinde Altendorf.




Erstmals urkundlich erwähnt:




Nachdem die planmäßige Siedlung Altendorf angelegt war.




Gehört zu Essen seit:




1.8.1901




Kurzprofil mit lnfos zum Strukturwandel:




Frohnhausen ist geprägt von der Firma Krupp; die Frohnhauser Bevölkerung setzte sich bis in die 70-er Jahre Überwiegend aus der Arbeiterschaft zusammen, die bei der Firma Krupp beschäftigt war.
Inzwischen sind hier heterogene Berufsgruppen angesiedelt, es gibt viele Genossenschaftswohnungen; zentrale Kommunikationszentren sind die Frohnhauser- und die Berliner Straße sowie die angrenzenden Bereiche, ein weiteres Zentrum ist der Frohnhauser Markt, an den der Westpark grenzt.




Bevölkerungsstruktur und Wohnlagencharakterisierung:




Überwiegend Genossenschaftswohnungen in Mehrfamilienhäusern; Frohnhausen ist durchzogen von großen Parks, wie dem Westpark, dem Gervinuspark, dem Riehlpark und dem Alfredspark, die als Erholungsparks für die Arbeiterschaft Krupps angelegt wurden.




Sehenswürdigkeiten, Sport- und Kulturstätten, Besonderheiten:




Die Sportstätte Raumerstraße besteht aus Freigelände und Halle. Hier ist auch das Handballeistungszentrum untergebracht.
Die Eissporthalle am Westbahnhof ist Treffpunkt und Trainingsstätte für Freizeit- und Leistungssportler.




Schulen:




Grundschulen:
Schule an der Berliner Straße (Gemeinschaftsgrundschule)
Cosmas und Damian-Schule an der Berliner Straße (Katholische Grundschule)
Herder-Schule (Gemeinschaftsschule)
Elisabeth-Schule (Katholische Grundschule
Gervinus-Schule (Gemeinschaftsschule)

Hauptschule an der Bärendelle

Sonderschulen:
Nelly-Neumann-Schule (Schule für Erziehungshilfe)
Theodor-Fliedner-Schule (Schule für Lernbehinderte)

Realschulen:

Realschule für Jungen und Mädchen Essen West
Berta-Krupp-Schule - Realschule für Jungen und Mädchen

Gymnasien:
Alfred-Krupp-Schule - Städt. Gymnasium für Jungen und Mädchen

Berufskolleg West

Rheinisch-Westfälisches-Berufskolleg für Hörgeschädigte




Bemerkenswerte Wirtschafts- / Industrieansiedlungen:




Ehemaliges Krupp'sches Gelände




ÖPNV - Anbindungen




Zentrale Haltestellen:




Alfred-Krupp-Schule
Gervinusplatz

Straßenbahnlinie(n) 106 und 109, U 18
Buslinie(n) CE 45 und CE 47
S-Bahn S 1, S 3, S 9




Nächstgelegener Bahnhof:




Bahnhof Essen-West
Bahnhof Essen-Frohnhausen